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Tassinari

 

Tassinari & Chatel ist französische Geschichte

Das XVII. Jahrhundert, Entstehung der Manufaktur

Im Jahre 1680, auf dem Höhepunkt der Herrschaft Louis XIV. gründete Louis Pernon, ein "Weber von Tuch in Gold und Silber" die Manufaktur. Das Atelier befindet sich in Lyon, der Wiege der Seidenstoffe. Seit der Schaffung der Freihandelszone durch FRANCOIS IER hat es seinen Sitz im "Quartier Griffon", dessen Wahrzeichen sich im aktuellen Logo der Firma wiederfindet.

Das XVIII. Jahrhundert, Aufschwung in Europa

Während des Jahrhunderts der Aufklärung ist der Einfluß Frankreichs grenzübergreifend. Ganz Europa bekundet Interesse an französischen Produkten. Unter der Herrschaft Louis XV. profitiert Camille Pernon, aus der vierten Generation der "Seidenfamilie", von dem Ansehen ihrer Vorfahren. Die Manufaktur kann sich über die französischen Grenzen hinaus behaupten. Das Ende des 18. Jahrhunderts unterstreicht die feinen Kreationen für Louis XVI. und Marie-Antoinette in den Palästen Versailles, Compiègne und Saint Cloud. Die Manufaktur entwickelt auch Seidenkleidung und bedient sich dem Einfluß der Reisenden und Künstler, um den Bekanntheitsgrad in Europa zu steigern. Voltaire macht Camille Pernon mit Katharina der Großen bekannt. Für sie bringt der talentierte Zeichner Philippe de la Salle sein Können zum Einsatz. Dank all dieser Entwicklungen besitzt die Manufaktur zwei Trumpfkarten, die zugleich ihre Stärke und ihr Ansehen steigern: die technische Innovation und die Zusammenarbeit mit den besten Künstlern der Epoche. Die technische Innovation offenbart sich zunächst durch die Handweber, die weltberühmten Seidenweber, die soviel für die Vorherrschaft der Soieries Lyons getan haben. Etwas später, im Jahre 1806, entwickelt Joseph-Marie Jacquard bei TASSINARI & CHATEL eine Webmaschine, die nach ihm benannt wird. Zwischenzeitlich erleben in dieser Manufaktur Lampas, broschierte Damaste, Brokate und andere bekannte Seidenstoffe ihre schönste Entwicklung. Die Künstler wenden sich an die Manufaktur. Nur die unvergleichliche Technik und das Wissen dieses Hauses kann ihren Kreationen den Glanz verleihen, den sie verdienen. Die französische Revolution zwingt die Lyoner Manufaktur zum vorübergehenden Produktionsstop. Camille Pernon ist gezwungen sich in Genua zu verstecken. Die Empirezeit bringt TASSINARI & CHATEL einen großartigen Aufschwung.

Das XIX. Jahrhundert, der Hauptlieferant von Napoléon I.

Zurückkehrend aus Ägypten, macht Napoléon Halt in Lyon und besucht die Webereien. Während seiner Krönung entscheidet er, die zerstörten Paläste zu erneuern. Deshalb wendet er sich an eine renommierte Manufaktur, in der Camille Pernon mit einem sehr neuen Stil arbeitet, deren Muster von Percier entworfen wurden: der Empirestil ist geboren. Die Erneuerung der nationalen Schlösser, als da sind das Palais de Tuileries, Versailles, Schloß Fontainebleau, Schloß Malmaison, Compiègne, tragen zu dem Renommee der Manufaktur bei, die für Napoléon der einzige Seidenstofflieferant wird. Während des gesamten 19. Jahrhunderts treten die königlichen Bestellungen die Nachfolge der kaiserlichen Aufträge an. Die Bestellungen fließen sowohl aus Frankreich als auch aus dem Ausland herbei, wo die französische Kultur allseits triumphiert. Die Kreationen werden auch bis weit in die Türkei, Ägypten und Indien exportiert. Mit der Ankunft des neuen Zeitalters und dem Zerfall der königlichen Einrichtung, tritt ein neues Klientel auf, die Bankiers, Lafittes, Rothschilds, und das geschäftliche Bürgertum.

Das XX. Jahrhundert, Kreation und Restauration

Die französische Haute Couture etabliert ihr Ansehen in der ganzen Welt und macht einen Appell an Tassinari & Chatel. Berühmte Dekorateure bringen Frische in die Dekoration und entwickeln einen neuen Stil: Art Deko. Das Ende des 20. Jahrhunderts entspricht einer Ära der intensiven Restauration. Tassinari & Chatel lässt sein Know-How fortbestehen und ist fähig, Stoffe nach Originaldokumenten identisch zu reproduzieren. Von 1945 bis zum heutigen Tag hat die Manufaktur viele Innenräume in Versailles, Compiegne, im Élysée Palast und in Fontainebleau mit dem chinierten Velour im Napoléon Zimmer restauriert. Außerhalb seiner Grenzen hat Tassinari & Chatel für viele Schlösser und historische Wohnsitze in Europa und der ganzen Welt gearbeitet.

Heutzutage

Alle Liebhaber raffinierter Stoffe, alle Liebhaber der Schönheit können heutzutage den Nutzen aus dem Wissen über die Sonderanfertigungen für die spezifischen Anfragen und die verfügbaren Seidenstoffe der Kollektion Patrimoine ziehen. Um Tassinari & Chatel zu erhalten, ist es unerlässlich den perfekten Betriebszustand von einer der letzten existierenden Seidenweberateliers zu bewahren. Die Weberei unweit vom Croix Rousse, vereint die Gesamtheit von traditionellen Handwerkskünsten und hat Handwebstühle der neuesten Generation entwickelt. Dieses feine Nebeneinander von Tradition und Moderne, von Anspruch und Kühnheit, von Innovation und Ehrerbietung sichert Erfolg und Renommee von Tassinari & Chatel.

 

Tassinari + Chatel zeigt Geschichte

 

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Lyon, Quartier de Croix Rousse

 

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